Positiver Elternwille wäre ein Meilenstein für eine Integrierte Gesamtschule Speicher
Nachdem sich die Gremien des Eifelkreises Bitburg-Prüm und der Verbandsgemeinden Speicher und Trier-Land für die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule in Speicher ausgesprochen haben, hat die Kreisverwaltung des Eifelkreises am 18.11.2008 für den ersten Informationsabend die Eltern des 2. und 3. Grundschuljahres zum Thema Integrierte Gesamtschule
in die Aula der Hauptschule Speicher eingeladen. Viele Eltern betroffener Grundschüler sind der Einladung gefolgt, um sich über die Veränderung der Schullandschaft in der Verbandsgemeinde Speicher sowie über die Arbeitsweise und die Organisation einer Integrierten Gesamtschule zu informieren.
Peter Epp, Schulaufsichtsbeamter für die Integrierten Gesamtschulen bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD), stellte den Zuhörern die Schulform Integrierte Gesamtschule
vor und stand den Eltern für Fragen Rede und Antwort.
Realschulrektor Weber erläuterte die aktuelle Fortbildung des Lehrerkollegiums, die intensiv auf die Unterrichtsformen einer IGS ausgerichtet sei. Schulleiter Otto Böker stellte das Ganztagsangebot der St. Michael-Hauptschule vor, das auch bei der Errichtung einer IGS übernommen und fortgeführt wird.
Gisela Mayer-Schlöder von der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm betonte, dass sich der Eifelkreis Bitburg-Prüm im Schulentwicklungskonzept ganz bewusst für eine Integrierte Gesamtschule in Speicher ausgesprochen habe. Für den Schulentwicklungsplaner und die Gremien des Landkreises ist die Integrierte Gesamtschule die Schulform, die für die Verbandsgemeinde Speicher die größten Zukunftsperspektiven bietet, zumal die räumlichen Voraussetzungen im Schulzentrum Speicher für eine IGS gegeben sind.
Natürlich ist es unser Ziel, dann auch eine gymnasiale Oberstufe zu bekommen, um die Möglichkeit zu schaffen das Abitur vor Ort zu machen. Das dürfte einen Entlastungseffekt für das Gymnasium in Bitburg mit sich bringen. Ein weiteres Argument für die IGS ist auch das längere Zusammenbleiben der Schülerinnen und Schüler. Die Entscheidung über den Schulabschluss fällt später und den Eltern wird die Angst genommen, ihr Kind zu unter- oder überfordern
wirbt Geschäftsbereichsleiterin Gisela Mayer-Schlöder. Eine IGS Speicher habe aber nur dann eine Chance, wenn mindestens 91 Eltern für eine IGS plädieren.
Weitere Elterninformationen zum Thema IGS
sind geplant für den 27.11.2008, 19:30 Uhr in der Grund- und Hauptschule Kyllburg sowie am 09.12.2008, 19:30 Uhr in der Grundschule Zemmer-Rodt.